Über die Westungarische Universität


Rechtsvorgänger der Universität ist die Universität für Forst- und Holzwissen-schaften, die auf die 1735 von König Karl III. (gleich: Kaiser Karl VI.) in Schemnitz gegründete Bergbauoffiziersbildungsanstalt zurückgeht. Maria Theresia legte 1762 den Grundstein zur akademischen Bildung, und nachdem drei Lehrstühle gegründet worden waren, erhob sie die Institution dann tatsächlich in den Rang einer Akademie.


Selmecbánya (Schämnitz), 1735


1807 beschloss die Hofmünzkammer die Gründung des Forstkabinetts. Nach der Bildungsreform von 1846 erhielt die Schule den Namen Berg- und Forstakademie. Nachdem Schemnitz nach 1919 zur neu entstehenden Tschechoslowakei gehörte, übersiedelte die Akademie dank der Unterstützung des Bürgermeisters Mihály Thurner nach Sopron.


Sopron, 1921


Am 1. Januar 2000 wurde am Ende eines langen Weges und nach vielen Veränderungen die Univer-sität West-Ungarn mit Sitz in Sopron und sieben Fakultäten durch eine Fusion aus der Soproner Universität, der Benedek Elek Pädagogischen Hochschule, aus der Fakultät für Landwirtschaft der Pannon Universität für Landwirtschaft (Mosonmagyaróvár) und der Apáczai Csere János Hochschule für Lehrerbildung (Győr) gegründet.
Vom Charakter, der Anschauung her ist die Universität West-Ungarn eine „grüne Universität”, im Interesse von Bewahrung und Verbesserung der Lebensqualität stellt sie unser natürliches, gesell-schaftliches und menschliches Umfeld in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit. Die Fakultäten, die sind geprägt von einer umweltbewussten Denkweise.
Die Fakultäten:
  • Forstwirtschaft (Sopron)
  • Geoinformatik (Székesfehérvár)
  • Holzverarbeitungsindustrie (Sopron)
  • Landwirtschafts- und Ernährungswissenschaften (Mosonmagyaróvár)
  • Pädagogik (Sopron)
  • Pädagogik (Győr)
  • Wirtschaftswissenschaften (Sopron)